Die Sozialhilfe als letzter Rettungsanker.

Im Sozialhilferecht fühlt man sich häufig in die Situation von «David gegen Goliath» hinein versetzt; auf der einen Seite das übermächtig erscheinende Gemeinwesen und auf der anderen Seite die auf (vor allem finanzielle) Unterstützung angewiesenen Sozialhilfebezüger ohne politische Gewicht und meist auf sich allein gestellt. Es wird meist mit allen Mitteln versucht, die Ausgaben der Gemeinde für Sozialhilfebezüger möglichst tief zu halten. Leider ist die Sozialhilfe nur sehr dürftig gesetzlich geregelt. Meist lehnen sich die Sozialämter an die Empfehlungen der SKOS-Richtlinien an. Interregional und auch regional bestehen von Sozialamt zu Sozialamt teils massive Unterschiede in der Handhabung von Sozialhilfefällen. Die genannten SKOS-Richtlinien haben in einigen Kantonen (z.B. Kanton TG) Gesetzescharakter, in anderen (z.B. Kanton SG) sind diese jedoch bloss unverbindliche Empfehlungen und die Gemeinden verfolgen unterschiedliche, zusätzliche Richtlinien, welche sie teilweise gleich auch selber aufstellen. Die Rechtsunsicherheit ist wohl in wenigen Rechtsgebieten derart gross wie im Sozialhilferecht. Wir stellen uns trotzdem den Herausforderungen und unterstützen auch Sozialhilfeempfänger dabei, zu ihrem Recht zu kommen. Wenden Sie sich an uns und wir versuchen gerne, Ihnen zu helfen. Bezüglich der Anwaltskosten finden wir Lösungen, dies soll Sie nicht von einer Kontaktaufnahme abhalten.